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Medienmitteilung September 2021

Andrea Schneeberger:

mit neuem Roman «Lajos und der Weltenbaum»

auf Buchtour


Die Innerschweizer Autorin Andrea Schneeberger gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Selfpublishern («10vor10» vom 9. April 2019.) Sie schreibt vorwiegend Fantasy-Romane für Jugendliche und hat im Mai ihren neusten Roman «Lajos und der Weltenbaum» veröffentlicht.

 

Die Autorin verpackt ernste Themen wie das Erwachsenwerden, Vertrauen in sich selbst zu finden, Krankheiten und Tod geschickt in spannende Erzählungen. Mit Lesungen ist die Autorin seit rund zwanzig Jahren erfolgreich an öffentlichen Schulen zu Gast. Dabei fasziniert sie die Schülerinnen und Schüler mit ihren fantastischen und einfühlsamen Erzählungen.

 

Wieder auf Buchtour

Ab 20. September ist Andrea Schneeberger (in der Innerschweiz) mit ihrem Fantasy-Roman «Lajos und der Weltenbaum» wieder auf Lesetournee an öffentlichen Schulen. Sie wird über die Entstehung ihrer Bücher erzählen und aufzeigen, was es bedeutet, sich an das Abenteuer des Romanschreibens zu wagen. 


Lajos und der Weltenbaum

Der neue Roman «Lajos und der Weltenbaum» vereint ungarische Mythologie und Spiritualität. Darin geht es darum, wie man das Vertrauen in sich selbst findet, Altes ablegt, mutig ist und Entscheidungen trifft. Als Lajos mit sechs Fingern und Zehen geboren wird, zeichnet ihn das als Táltos aus. Einen Menschen mit magischen Fähigkeiten, erwählt von Isten, um den Weltenbaum vor Ördög zu schützen. Lajos weiss nicht, wo dieser sagenumwobene Baum steht, und es interessiert ihn auch nicht. Vielmehr macht ihm zu schaffen, wie sich sein Puls in der Gegenwart der schönen Csilla beschleunigt. Wird sich die Vorhersage erfüllen oder kann Lajos zum Wohle der Menschheit gegen seine Gefühle für Csilla ankämpfen? Denn: Wenn er Csilla küsst, wird der Weltenbaum brennen und die Menschheit vernichten.

 

Die Autorin

 Andrea Schneeberger (Jahrgang 1981) ist in der Innerschweiz aufgewachsen. Ihr Herz gehört seit der Kindheit dem Schreiben. Sie arbeitete als Friseurin und später als Marketingfachfrau bei Non-Profit-Organisationen. Erste Erfolge als Autorin konnte sie 2002 mit ihrem Debüt Roman «Der Kuss der Nacht» feiern. In den Jahren darauf folgten mehrere Fantasy-Romane, Kurzgeschichten und Veröffentlichungen unter Pseudonym. Seit diesem Jahr widmet sie sich ganz dem Schreiben



Werkliste

2021 Herzlos

2021 Lajos und der Weltenbaum

2017 Tallulah und der goldene Kolibri

2015 Das Marmorhaus
2014 Blutfeuerlicht
2013 Tosca und der weisse Kater suchen den Himmel
2013 Sechs Sekunden
2011 Zwischen Licht und Dunkelheit –Die Entscheidung
2002 Der Kuss der Nacht

 

Kurzgeschichten  

2016 Briefe
2015 Die Nacht der Schatten, L.R. Bäumle und Andrea Schneeberger
2012 «Das Geheimnis von Thomas K.», Anthologie «nebeneinander zusammenleben», Herausgeber: Nachbarschaftshilfe Zürich
2010 «Der Zuckervampir», (Anthologie «Zuckerschlecken») POETAe Verlag


 





Neue Arbeitssituation - 100% als Autorin arbeiten

Seit dem 1. Februar 2021 arbeite ich 100 % als Autorin. Damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt. Eine Bekannte hat mich vor Kurzem gefragt, wie die Umstellung zur Selbständigkeit für mich war. Ich habe vielleicht ein, zwei Herzschläge lang nachgedacht und dann geantwortet: «Als hätte ich nie etwas anderes getan.»

Es war spielend einfach für mich, in den neuen Alltag hineinzuwachsen. Was sicher auch daran liegt, dass ich mich an klare Tagesstrukturen halte. Ich schlafe nicht, bis ich wach werde, sondern stelle mir den Wecker meistens zwischen 5.00 und 6.00 Uhr morgens.

Nach dem Aufstehen mache ich zuerst etwas Yoga und Krafttraining, bevor ich meditiere und frühstücke. Danach verbringe ich meistens noch etwas Zeit mit dem Erlernen einer neuen Sprache, was ich sehr gerne mache!

Danach arbeite ich für ein paar Stunden an meinen Büchern, erledige die Buchhaltung oder kümmere mich um die Vermarktung der Romane. Dabei werde ich von Chris Regez (www.crcomm.ch) tatkräftig unterstützt. Jetzt wo ich vom Schreiben lebe, hat das Marketing an Bedeutung gewonnen. Als typische Schweizerin habe ich meistens um 12.00 Hunger. Damit ich nicht zum Kellerkind verkomme, gehe ich nach dem Essen meistens spazieren oder joggen.

Mit durchlüftetem Kopf lässt es sich danach wieder viel besser weiterarbeiten. Manchmal auch bis in den späten Abend hinein.

Samstag und Sonntag sind meine «klassischen» Ruhetage. Obwohl: Wenn ein Abgabetermin ansteht, arbeite ich auch an diesen Tagen.

Effizient arbeiten dank der Mindmap-Technik

In der Sekundarschule wurde uns die Mindmap-Technik vermittelt. Ich kann nicht sagen, dass es «Liebe auf den ersten Blick» war. Ja, ich bin mir sogar fast sicher, dass ich diese Arbeitsweise am Anfang sogar als ziemlich doof empfunden habe.

Aber über die Jahre hinweg habe ich dieses Vorgehen schätzen gelernt und habe die Mindmaps in mein Herz geschlossen. Heute erstelle ich sie, um die Namen, die Charaktereigenschaften, das Aussehen usw. der Figuren in meinen Geschichten festzuhalten. Für mich ist eine Mindmap übersichtlicher als ein Steckbrief oder ein Fliesstext und ich erkenne das Wichtigste auf einen Blick.

Ich habe mich aber auch schon dabei ertappt, dass ich Änderungen an den Figuren nicht nachgeführt habe oder etwas ausgelassen habe. Das ist aber nicht besonders dramatisch. Die Mindmap-Darstellung hilft mir, effizient zu arbeiten. Aber: Sie ist nicht zwingend in Stein gemeisselt.

Neues Buch «Lajos und der Weltenbaum» in Arbeit

In meinem neuen Buch habe ich Mythologie und Spiritualität vermischt. Es ist eine Geschichte, in der es vor allem darum geht, das Vertrauen in sich selbst zu finden, Altes abzulegen und mutig zu sein. Es ist aber auch eine Liebesgeschichte mit Magie und der einen oder anderen Überraschung für die Leserinnen und Leser.

«Lajos und der Weltenbaum» ist für mich ein besonderer Roman. Zum ersten Mal habe ich stellenweise etwas Ungarisch eingeflochten. Die Leser werden so auch ein paar ungarische Wörter kennenlernen und bemerken, dass Ungarisch eine sehr schöne Sprache ist.  

Im Frühsommer 2019 habe ich begonnen, am Manuskript «Lajos und der Weltenbaum» zu schreiben. Es ist ein Fantasy-Roman, der in Ungarn um das Jahr 1533 spielt. Ich habe mich von der ungarischen Mythologie für die Geschichte inspirieren lassen. In Bezug auf den Weltenbaum hat sie auch eine Übereinstimmung mit der nordischen-Mythologie und dem Ra-Material.

Normalerweise kann ich innerhalb eines Jahres ein Buch fertig schreiben. Bei «Lajos und der Weltenbaum» dauerte es jedoch aus zwei Gründen länger: einerseits, weil ich gleichzeitig noch ein anderes Buch fertigstellte, das unter meinem Pseudonym erschien und andererseits, weil ich im letzten Sommer die Geschichte komplett «über den Haufen» geworfen habe.

Weshalb ich das getan habe? In der Story war alles «viel zu viel» und auch viel zu einfach. Lajos lebte in einer harmonischen Bilderbuchfamilie und Csilla wuchs bei ihrem Vater auf. Sie wusste über alles Bescheid und irgendwann traf sie Lajos – gähn.

Ich glaube die Leserinnen und Leser wären vor lauter Langeweile gestorben. Also habe ich die Delete-Taste sehr grosszügig verwendet und Lajos und Csilla ein paar Steine in den Weg gelegt. Dies hat ihnen viel Raum zur Entwicklung gegeben. 

Im Januar 2021 wurde der Roman fertig. Wobei das Wort «fertig» nicht ganz stimmt. Der Text ist im Moment bei der Lektorin Daniela Höhne (www.verlorene-werke.de). Sie prüft die Geschichte auf Herz und Nieren. Ihrem Adlerauge entgeht wirklich nichts. Ich bin also in freudiger und gleichzeitig etwas angespannter Situation im Moment. Sie hat mir gestern geschrieben, dass sie die Story bis jetzt mag. Ich habe jedoch ein paar Stellen im Kopf, die möglicherweise ins Feuer ihrer Kritik kommen könnten, und bin bereit, bei Bedarf die Ärmel hochzukrempeln und an den einen oder anderen Passagen nochmals zu feilen. Aber das ist für uns Autoren normal.

Wir tauchen derart in unsere selbst erschaffene Welt ein, dass wir manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Deswegen ist die Lektorin bei der Entstehung eines neuen Buches die wichtigste Ansprechperson. Sie zeigt uns auf, wo die Schwachstellen sind, was der Leser vielleicht nicht versteht oder wo er einschlafen könnte. 

Im April/Mai wird der Roman zwei Korrektorate durchlaufen. Im Juni 2021 wird das neue Buch dann endlich auf den Markt kommen. Es klingt, als würde es bis zum Erscheinungstermin noch eine Ewigkeit dauern. Aber: Die Zeit rast und ich werde aufgrund von Danielas Feedback sicher noch einige Korrekturen machen müssen.  

Im Mai wird das Cover entstehen. Darauf freue ich mich schon jetzt sehr. Übrigens wird der Roman nicht nur als E-Book, sondern auch in Taschenbuchform erscheinen. Da ich Hardcover-Ausgaben sehr mag, wird dieses Buch auch als Hardcover-Version erscheinen. Damit erfülle ich mir einen Traum.